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Shinrin-yoku oder „Waldbaden“

In den 1980er Jahren prägte das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei den Begriff Shinrin-yoku. Er beschreibt den Kontakt mit der Atmosphäre des Waldes und lässt sich auch mit „Waldbaden“ übersetzen. Das „Waldbaden“ wird seitdem in Japan wissenschaftlich untersucht und ist aufgrund der überzeugenden Studienergebnisse in Japan wie auch Südkorea zu einem festen Bestandteil der Gesundheitsvorsorge geworden. 2012 wurde an japanischen Universitäten sogar ein eigener Forschungszweig für „Waldmedizin“ eingerichtet. All dies führte zu  internationaler Aufmerksamkeit. Weltweit gibt es nun entsprechende Studien mit beeindruckenden Forschungsergebnissen. So vermag ein „Bad im Wald“ den Blutdruck zu senken, den Puls zu regulieren und auf natürliche Weise Stresshormone zu reduzieren.
Spannend ist auch, dass sich die Waldluft sogar deutlich positiv auf unser Immunsystem auswirkt. Denn unser Immunsystem interagiert mit dem Wald!
Dank der modernen Forschung wissen wir, dass der Wald ein Ort der regen Kommunikation ist. Bäume, Sträucher und andere Pflanzen tauschen Information untereinander mit Hilfe von chemischen Molekülen, den sogenannten „Terpenen“ aus. Kommen wir mit diesen gasförmigen Terpenen in Kontakt, wirkt sich dies bereits bei einem Waldspaziergang nachweislich positiv auf unser Immunsystem aus.
Ausführliche und sehr interessante Informationen zur Heilkraft des Waldes finden Sie bei dem Bestsellerautor Clemens Arvey.--> zur Webseite
Dass selbst Bäume mit einander kommunizieren und auf welche Weise sie dies bewerkstelligen - diese und andere faszinierenden Fakten können wir in den äußerst lesenswerten Büchern des Forstwirts und ebenfalls Bestsellerautors Peter Wohlleben erfahren. -->zur Webseite


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