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Eines der kostbarsten Medikamente überhaupt: körperliche Bewegung!

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Inaktivität weltweit zu den größten gesundheitlichen Risikofaktoren!
Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Sitz in Heidelberg, kann ein körperlich aktiver Lebensstil nachweislich das Risiko an bestimmten Krebsformen zu erkranken senken. Derzeit wird die potentielle Risikoreduktion je nach Tumorart zwischen 20 und 30% angegeben. Zudem wird angenommen, dass in Europa schätzungsweise 14% aller Krebsfälle bei Männern und 16% bei den Frauen durch Bewegungsmangel verursacht werden. Und: wer sich viel bewegt, vermindert zudem nachweislich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und anderen Leiden.
Dabei werden von der Fachwelt keine bestimmten Bewegungs- oder Sportarten empfohlen. Auch Gartenarbeit, Spaziergänge (gern im Wald), Tai Chi oder Tanzen sind je nach Vorlieben, Alter und Gesundheitszustand völlig angemessen. Generell werden eher moderate körperliche Aktivitäten empfohlen, als permanent an die persönlichen Leistungsgrenzen zu gehen. Über allem steht: Die Art der Bewegung soll Freude machen und nicht als lästige abzuleistende Aufgabe empfunden werden.
Wie viel Bewegung notwendig und sinnvoll ist, darüber sind sich Fachleute heute noch nicht ganz einig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beispielsweise empfiehlt pro Woche mindestens zweieinhalb Stunden gemäßigte oder etwas mehr als eine Stunde anstrengende körperliche Aktivität. Im sogenannten „Europäischen Kodex gegen Krebs“ von 2014 raten Fachleute zu mindestens 150 Minuten moderater Bewegung oder 75 Minuten anstrengendem Sport wöchentlich.


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